Sonntag, Juli 16, 2017

Die IGA ist in Berlin

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Den schönsten Ausblick auf Marzahn hat man vom Kienberg. Noch weiter kann man vom Wolkenhain gucken. Der Wolkenhain ist eine Stahlbaukonstruktion auf dem Kienberg, die einer Wolke gleich über dem Berg schwebt.



Wir kamen mit der S-Bahn an. Die allermeisten Fahrgäste haben das gleiche Ziel, so war es für uns ganz einfach den Eingang zum IGA-Gelände zu finden: einfach der Menge folgen. Hier stiegen wir gleich in die Seilbahn, die uns in luftiger Höhe über das Gelände schaukelte.




Wir begannen unsere Tour durch die Gärten der Welt. Inspiriert von den besonderen Zick-Zack-Blättern suchte ich nach schönen Formen.





Es gibt viele Themengärten zu entdecken. Besonders gelungen fand ich den christlichen Garten der mit weißen Blumen bepflanzt war und von Bibelsprüchen eingerahmt ist.



Vermisst habe ich die großen Blumenrabatten. Umso mehr freute ich mich über die schönen Wildblüten. Ein Beet ganz nach meinem Geschmack.



Das Gelände ist riesig mit vielen Attraktionen - es ist unmöglich alles an einem Tag zu schaffen. Unseren Auflug machten wir im Juni, da war besonders der Rosengarten traumhaft schön. Es gibt viele schöne Spielplätze, eine schöne Märcheninstallation und Schaukeln für Groß und Klein.




Etwas verwirrend war der Gang durch das Labyrinth. Man denkt ja, immer den anderen nach, dann kommt man automatisch in die Mitte. Pustekuchen, so wie wir irrten die Allermeisten durch die Gänge. Erst ein Tipp brachte uns in die Mitte zum Ginkgobaum.


Ausgelesen:


Neues von der Läuferikone Achim Achilles. Ich mag die kurzen Geschichten rund um das Läuferleben. Sie drehen sich wie immer zum Training, Technik, Ausrüstung und andere Lauf-Stammtisch-Themen. Immer mit einem Augenzwinkern und echten Tipps für Triathleten und Läufer.
Geadelt wird das Buch mit einem Vorwort von Iron-Man-Gewinner Jan Frodeno (wir haben im letzten Jahr den gesamten Hawaii-Wettkampf aufgenommen und auch geguckt).
Sehr unterhaltsam!



Sonntag, Juli 09, 2017

Zicken beim Färbefest



Seit vielen Jahren lädt uns Kerstin auf ihre herrliche Terrasse zum Färben ein. Ein großes Dach schützt vor Sonne und Regen. An großen Tischen können hier leicht 8 bis 10 Frauen Wollgarne und Baumwollstoffe färben. Leider war uns der Wettergott in diesem Jahr nicht hold - immer wieder regnete es. Das war ja nicht sooo schlimm. Aber mit Sonne macht es nunmal mehr Spaß und auch die Farben mögen Wärme.



Wie immer wenn wir zusammentreffen, wird gezeigt, was so genäht wurde. Renate hatte ein Top mit, Die kleinen Blöcke hat sie vor fünf Jahren von uns zum Geburtstag bekommen.



Hier sieht man ein paar Blöcke. Sie sind ja nur 5 cm groß. Besonders beachtlich finde ich den kleinen Fuchs. Er hat sogar eine fitzelkleine weiße Schwanzspitze.




Hier ist Renate noch mal zu sehen. Sie hält das Top von Kerstin mit einem Spiderweb-Muster. Das Zusammennähen hat etwas länger gedauert, da nicht alle Blöcke gleich groß waren. In Blossin haben wir einige aufgetrennt und neu genäht.




Am Sonntag haben Helena und ich dann die Stoffe ausgespült, gewaschen



und gleich gebügelt. Ich bin mit meiner gelb-orange-Palette sehr zufrieden.




Helena hat die Wolle ausgespült und 



dann zum Trocknen aufgehängt.

Die Baumwollstoffe haben wir mit Procion-Farben gefärbt. Bei den Garnen verwendeten wir EMO-flüssige Textilfarbe.

Es war ein sehr schönes Wochenende. Leider haben wir keine Zeit mehr zum Drucken gehabt, doch das mache ich im Urlaub bestimmt noch.


Ausgelesen:




Ein schöner Schmöcker, in dessen Vordergrund die Freundschaft zweier Mädchen steht. Sie werden erwachsen, der zweite Weltkrieg beginnt und Jede von ihnen steht vor Entscheidungen, die ihr Leben dramatisch verändern. Ein zweiter Erzählstrang spielt in den 70er Jahren: eine junge Frau hat durch einen Unfall die Erinnerung verloren und stößt auf alte ungeklärte Geschichten .